Einsichten, die nicht oberflächlich bleiben und einfache Tipps für jeden Tag

Du wünschst dir, dass sich dein Kind zu einem selbstbewussten Menschen mit einer starken Persönlichkeit entwickelt, und fragst dich, wie du es dabei unterstützen kannst? Es gibt dazu Unmengen an Fachliteratur und Ratgeberbüchern. Selbst wenn du sie alle liest – sie helfen dir nicht, wenn nicht eine Sache all deinen Bemühungen zugrunde liegt – ehrlich gemeintes Interesse an deinem Kind.

„Womit beschäftigst du dich gerade?“ Ich liebe es, ein Gespräch mit dieser Frage zu beginnen. Dabei wende ich mich meinem Gegenüber mit ruhiger Aufmerksamkeit zu und vermittle, dass ich echtes Interesse habe und mir auch die Zeit nehme, um zuzuhören. Die Antworten versetzen mich regelmäßig ins Staunen und ich mag die spannenden Gespräche, die sich daraus entwickeln. Echtes Interesse öffnet Türen und tut so gut.

In diesem Beitrag findest du weitere konkrete Tipps, wie du das Selbstwertgefühl deines Kindes stärken kannst, indem du mit ihm seine einzigartige Persönlichkeit entdeckst.  Wie du dein Kind mit ausreichenden Vitaminen für Selbstwert und Persönlichkeit versorgen kannst, habe ich dir am Ende euch in einer praktischen Checkliste für den Kühlschrank zusammengefasst.

Unser Motto dabei: Echtes Interesse schlägt Lob. Natürlich finde ich es wunderbar, wenn du deinen Kindern sagst, wie klug, hübsch und stark du sie findest und dass du ihre Leistung und Anstrengungsbereitschaft schätzt. Lob ist wichtig und motiviert uns, uns weiterzuentwickeln. Trotzdem geht es heute um etwas anderes; um etwas, das tiefer geht:
Es geht um deine Haltung als Mama, als Papa: Wenden wir uns unseren Kindern mit ehrlichem Interesse an ihrer einzigartigen Persönlichkeit zu und schenken wir uns Zeit für eine wohlwollende Begegnung auf Augenhöhe. Und für Gespräche über die wesentlichen Dinge. Darüber, was dich und dein Kind beschäftigt, was euch motiviert und wovon ihr träumt. So kann dein Kind für sich innere Kraftquellen eröffnen, ohne immer auf das positive Feedback von außen angewiesen zu sein. So entsteht ein nachhaltiges Gefühl für den eigenen Wert.

Selbstwert, was ist das? Warum ist ein gutes Selbstwertgefühl wichtig?

Der eigene Wert ist jedem Menschen gegeben. Niemand kann ihn dir wegnehmen. Das Gefühl für den eigenen Wert – das Selbstwertgefühl – unterliegt allerdings Schwankungen, wie das bei jedem Gefühl der Fall ist. Ein stabiles Selbstwertgefühl ermöglicht deinem Kind, Herausforderungen selbstbewusst zu begegnen, Fehler zu akzeptieren und zu lernen, dass es wertvoll ist – ganz gleich, was es erreicht oder wie es sich fühlt.


Inhaltsverzeichnis

1. Positive Beziehungen
• Kommunikationsfähigkeit
• Einzigartigkeit entdecken
• Fehler akzeptieren
2. Sich kompetent erleben – Selbstvertrauen stärken
• Selbständigkeit
• Lösungsorientiertes Denken
• Talente entdecken – stolz sein
• Verantwortung übernehmen
3. Werte und Ziele motivieren und geben Orientierung
• Über Ziele sprechen
• Helden und Heldinnen
• Werte vermitteln – Vorbild sein
4. Ein guter Mensch sein – Empathie und Fürsorge entwickeln
• Für andere Gutes tun
5. Lebensfreude und Lebenslust fördern
• Staunen und Kreativität
• Unbeschwertheit
• Sinne aktivieren, sich bewegen
Zusammenfassung & Checkliste

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1. Positive Beziehungen

„Die Erfahrung, dass man von anderen Menschen gemocht und geschätzt wird, dass man sich in einer positiven Beziehung aufgehoben fühlt, gehört zu den wichtigsten Erfahrungen eines Kindes.“
Dr. Boglarka Hadinger in „Mut zum Leben machen“

Um solch gute Beziehungen aufbauen und pflegen zu können, benötigen wir als Erstes unsere Fähigkeit zu kommunizieren. Wollen wir aber die Verbindung zum anderen vertiefen und stabilisieren, dann braucht es das Wissen um die eigenen Stärken und einen gesunden Umgang mit Fehlern.

1.1 So förderst du die Kommunikationsfähigkeit deines Kindes

Wer seine Gedanken und Gefühle ausdrücken und seinem Gegenüber aufmerksam zuhören kann, wirkt auf andere Menschen sympathisch. Anregende Gespräche sind daher eine Grundlage für positive Beziehungen.

Tipps:
Nimm dir jeden Tag ein paar Minuten Zeit und führe mit deinem Kind ein aufmerksames Gespräch. Höre ihm aufmerksam zu und zeige echtes Interesse an seinen Erlebnissen, Plänen, Gedanken und Gefühlen.

Vielleicht habt ihr gemeinsam etwas Spannendes erlebt oder auch eine alltägliche Tätigkeit erledigt. Macht im Anschluss eine kleine Nachbesprechung: Was waren die Handlungsschritte? Gab es in einem Moment eine Schwierigkeit / ein Problem zu lösen? Wie ist es euch gelungen? Wie hat es deinem Kind gefallen? Was war besonders lustig oder spannend?

Bei dieser Gelegenheit übt dein Kind seine Ausdrucksmöglichkeit und es erfährt, dass sein Erleben und seine Gedanken wichtig sind.

Du weißt jetzt schon, dass das bei deinem Kind nicht funktionieren wird, weil du ihm jedes Wort aus der Nase ziehen musst? Das ist nicht schlimm. Manche Menschen sind einfach keine Plaudertaschen. Die gemeinsame Aktivität wie backen, kochen, etwas zu basteln oder zu reparieren ist oftmals ein guter Türöffner, um ein Gespräch zu beginnen – auch mit Kindern, die nicht gerne über sich und die eigenen Gefühle reden.

Auch das Zeichnen eines Bildes kann dein Kind beim Erzählen unterstützen. Bitte dein Kind zur Erinnerung ein Bild vom Erlebten anzufertigen. Du kannst dein Kind auch dabei unterstützen, indem du zu malen beginnst und dann „übergibst“.

In welchen Situationen ist dein Kind gesprächiger, redegewandter? In welchen Situationen erlebt dein Kind das Interesse anderer? In welchen Situationen interessiert es sich für andere Menschen?
Bring dein Kind in Situationen, in denen es jemandem etwas erzählen oder spannende Geschichten anderer Menschen hören kann.

Sei auch selbst ein Vorbild für wertschätzende und interessierte Kommunikation! Erzähle von deinen Erlebnissen. Erkläre, warum du etwas tust und was dir dabei wichtig ist.

1.2. Voller Begeisterung: Die eigene Einzigartigkeit entdecken

Die Gespräche, in denen du dich deinem Kind interessiert und wohlwollend zuwendest, fördern nicht nur seine Ausdrucksfähigkeit. Es merkt, dass du neugierig auf seine Wahrnehmung der Dinge bist und erfährt sich als Person geschätzt. Benenne sein Temperament, seine Begabungen, Stärken und Schwächen. So unterstützt du dein Kind, seine Individualität zu entdecken und eine bejahende Beziehung zu sich aufzubauen.

1.3. Superkraft „Gesunder Umgang mit Fehlern“

Perfektionismus und die Angst davor, Fehler zu machen, sind weit verbreitet. Leider gehört zum Leben jedoch dazu, unperfekt – im Werden – zu sein. Vermittle deinem Kind deshalb einen konstruktiven Umgang mit Fehler. Dies ist eine Superkraft für jedes Lernen und das eigene Selbstwertgefühl.

Tipps:
Wenn dein Kind an einer Aufgabe gescheitert ist, frage nicht:  „Warum ist dir das passiert?“. Frag lieber: „Was könntest du das nächste Mal anders machen?“ So wird dein Kind ermutigt, aus Fehlern zu lernen und nicht an ihnen zu verzweifeln.

Sei ein Vorbild im Umgang mit Fehlern. Zeige deinem Kind, wie du mit deinen eigenen Fehlern umgehst – mit einem Lächeln, einer Entschuldigung und dem Willen, es beim nächsten Mal besser zu machen.

Gelegentlich bestehen unsere Fehler auch darin, andere zu beleidigen oder rücksichtslos zu sein. Wichtig ist jedoch, dass diese Vorfälle nicht unsere Beziehungen und Freundschaften kaputt machen. Oft hilft ein klärendes Gespräch und zwei Menschen fühlen sich näher als je zuvor.
Du kannst die Beziehungsfähigkeit deines Kindes stärken, indem du es dabei begleitest, seine Fehler wieder „gutzumachen“. Dazu gehören eine Entschuldigung und eine Form der Wiedergutmachung, die dem Alter deines Kindes entspricht.

 

2. Sich kompetent erleben – Selbstvertrauen stärken

„Hilf mir, es selbst zu tun. Zeig mir, wie es geht. Tu es nicht für mich.
Ich kann und will es allein tun. Hab Geduld, meine Wege zu begreifen.
Sie sind vielleicht länger, vielleicht brauche ich mehr Zeit, weil ich mehrere Versuche machen will.
Mute mir Fehler zu, denn aus ihnen kann ich lernen.“ Maria Montessori

Zu spüren, dass ich selbst etwas bewirken kann, ist eine weitere wichtige Grundlage für ein starkes Selbstwertgefühl. Es stärkt das Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten, wenn unsere Kinder ihre Umgebung gestalten und Herausforderungen meistern dürfen.

2.1 Raum und Zeit zum eigenen Erforschen und Problemlösen geben

Steck deine Hände mal in die Hosentaschen und lass deinem Kind die Zeit, seine Umwelt zu erkunden und Probleme zu lösen. „Wie bekomme ich die Orange aus dem Obstnetz? Wie die Schale von der Banane? Passen meine Beine in diese Hose?… Ermutige dein Kind, Aufgaben eigenständig zu erledigen. Ob beim Kochen des Mittagessens oder beim Basteln – nichts macht so glücklich wie die Erfahrung, etwas selbst geschafft zu haben.

Tipps:
Werde nicht zu schnell aktiv, wenn dein Kind vor einem Problem steht. Greife erst ein, wenn deine Hilfe wirklich nötig wird. Vielleicht misslingen die ersten Versuche deines Kindes, dafür macht der Erfolg nach der Anstrengung noch größere Freude!

2.2 Verleiht Flügel: Lösungsorientiertes Denken fördern

Es verleiht Flügel wenn man bei Herausforderungen den Blick nicht auf die Hindernisse, sondern auf mögliche Lösungen richtet.

Tipps:
Wenn deinem Kind etwas nicht gelingt und es enttäuscht ist, könntest du, statt es zu trösten, mit ihm gemeinsam überlegen, was nächstes -Mal anders laufen könnte. So lernt dein Kind, Rückschläge nicht so wichtig zu nehmen und nach Lösungen Ausschau zu halten.
Statt euch zu ärgern, dass etwas nicht möglich ist, könntet ihr überlegen, was trotzdem oder anders ginge.

2.3. Die eigenen Talente entdecken helfen und zu Leistung motivieren

„Mama, ich kann das nicht.“, „Ich bin so schlecht beim…“
Spätestens in der Schule erleben die meisten Menschen, dass es Dinge gibt, die sie nicht gut können. So sind nicht alle Kinder gute Schüler. Aber alle können etwas gut. Manche sind Sportskanonen, andere kochen gerne, singen wunderschön oder können sich toll um andere Menschen kümmern.
Wieder andere sind in praktischen Dingen ungeschickt, aber diskutieren gerne und mögen es, über die Lösung kniffliger Probleme nachzudenken.

Tipps:
Versuche herauszufinden, in welchem Bereich dein Kind gut ist. Unterstütze es dabei, seine Talente zu entdecken und zu entwickeln. Ermutige dein Kind zur Leistung und lass es stolz auf seine Leistungen werden.

2.4. Verantwortung übernehmen: von den kleinen zu den großen Dingen

Es erscheint mir so unendlich wichtig, dass unsere Kinder ein Gefühl für die Bedürfnisse anderer Menschen und Wertschätzung für unseren Planeten entwickeln und darauf aufbauend Verantwortung übernehmen. Sich verantwortlich zu fühlen und dementsprechend zu handeln, muss gelernt werden und stärkt den Selbstwert.

Tipps:
Den Geschirrspüler ausräumen, der Oma eine Freude machen, sich um die Haustiere kümmern oder für einem hilfsbedürftigen Menschen den Einkauf erledigen; es bieten sich immer wieder gute Gelegenheiten, um in kleinen Schritten Verantwortung zu erlernen.

2.5. Unlust und Frust überwinden lernen

Am liebsten würden wir unsere Kinder vor unangenehmen Gefühlen und Erfahrungen schützen. Leider erlebt aber jeder von uns Grenzen.
Unlust und Trägheit überwinden, auf etwas verzichten, das man sofort haben „müsste“, sich trotz schlechter Schulnoten immer wieder an die Arbeit machen, trotz eines sportlichen Missgeschicks weiterspielen – das ist eine große Leistung und muss eingeübt werden.

Tipps:
Anstatt jeden Frust von deinem Kind fernzuhalten, begleite es lieber bei seinem Weg hindurch. Hilf deinem Kind, eine Haltung zu entwickeln, die es Rückschläge überwinden und nicht aufgeben lässt. Menschen können Großes leisten, wenn es für sie Sinn macht.

Überlege dazu für dich: Welche Werte tragen dich durch schwierige Zeiten und lassen dich nach Misserfolgen wieder aufstehen und deine Ziele verfolgen?
Erzähle deinem Kind immer wieder, was dir wichtig ist und warum du etwas tust oder nicht tust.

 

3. Orientierung – Werte und Ziele als Wegweiser

Menschen brauchen Ziele und Werte. Diese motivieren uns, aktiv zu werden und geben Halt, Orientierung und Schutz. Zu manchen Zielen sagen wir, sie sind unser Lebenssinn.

3.1. Über Ziele und Vorhaben sprechen

Kinder interessieren sich für die Pläne und Vorhaben ihrer Eltern. Plant gemeinsam eure Vorhaben: welche Vorbereitungen braucht euer nächstes Fest? Müsst ihr für das Abendessen noch etwas einkaufen? Oder spart ihr gerade auf etwas?
Was ist dir bei einem Vorhaben wichtig? Warum?

3.2. Helden und Heldinnen

Kinder lieben Heldengeschichten. Sie identifizieren sich so gerne mit guten Helden! Ob die Lebensgeschichte eines realen Menschen oder die Abenteuer einer fiktiven Figur – wichtig ist, dass die Geschichten spannend sind und zeigen, dass man mit guten Ideen und Beharrlichkeit die Welt verändern kann.

Tipps:
Sprecht über Menschen, die es gewagt haben, etwas Außergewöhnliches in ihrem Leben zu schaffen. Hat jemand in eurer Familie trotz schwieriger Umstände etwas erreicht? Oder kennst du jemanden, der sich für andere einsetzt? Auf wen bist du in deiner Familie stolz? Erzähle deinen Kindern davon. Vielleicht kannst du auch die Großeltern motivieren, euch Geschichten aus ihrem Leben zu erzählen.

3.3. Werte und das Positive, an das du glaubst

Deine Kinder orientieren sich an dir und anderen Menschen, die ein authentisches Leben führen. Es lohnt sich daher, einmal bei dir selbst nachzufragen:
Welche Werte sind für dich tragend? Wofür engagierst du dich? Glaubst du an das Gute in den Menschen? Daran, dass Leben gelingen kann und dass deine Kinder ihren eigenen Weg finden werden? Glaubst du an Gott? Kinder wollen erfahren, woran ihre Eltern glauben. Wofür brennst du? Was gibt dir Mut in bedrohlichen Zeiten?

3.4. Ein Wir-Gefühl entwickeln

Das Gefühl einer Familienidentität gibt deinem Kind Sicherheit und stärkt sein Selbstwertgefühl.

Tipps:
Zur Stärkung eurer Familienidentität könnt ihr…
… gemeinsam ein Projekt planen und umsetzen oder auf ein gemeinsames Ziel hinarbeiten
… interessante Familiengeschichten erzählen,
… auf die Helden und Heldinnen unter den Verwandten oder auf die Familiengeschichte stolz sein
… gemeinsam Fotos schauen und über gemeinsame Erlebnisse sprechen
… ein Familienwappen gestalten
… mit dem Slogan „Gemeinsam schaffen wir das!“ Misserfolge und Krisen gemeinsam bewältigen

4. Ein guter Mensch sein – Empathie und Fürsorge entwickeln

Zunächst sind Kinder Ich-bezogen. Sie müssen erst lernen, von anderen her und für andere zu denken. Wenn dein Kind spürt, dass es eine Aufgabe hat, jemandem helfen oder eine Freude machen kann und mit seinem Einsatz etwas in der Welt bewirken kann, ist das eine wichtige Quelle für sein Selbstwertgefühl.

Tipps:
Unterstütze dein Kind dabei, für andere etwas Gutes zu tun. Die Möglichkeiten sind vielfältig: dem Nachbarn helfen oder jemandem eine Freude machen, den Busfahrer freundlich grüßen oder eine kranke Mitschülerin besuchen…

 

5. Lebensfreude und Lebenslust fördern

5.1. Staunen, neugierig sein, Freude am Entdecken

Lass dich auf die Neugierde und Lebenslust deiner Kinder ein. Umgebt euch mit einfachen Materialen und geht hinaus in die Natur. Das regt die Kreativität an. Heute werden Kinder ständig unterhalten. Sie haben verlernt, mit Langeweile zurechtzukommen Schenke deinem Kind daher auch Zeit des Nichts-Tun ohne Unterhaltung. Inmitten von Leere und Langeweile entstehen die besten Ideen.

5.2. Gemeinsam Unfug machen und die Unbeschwertheit der Kinder genießen.

In welchen Situationen fühlt sich dein Kind unbeschwert? Ermögliche ihm diese Aktivitäten!

5.3. Die Sinne aktivieren und genießen

Kinder lieben es, in Bewegung zu sein: ein Sprung ins Wasser, eine Runde mit dem Rad. Den Wind und alles, was Freude macht, spüren; Zu Musik ausgelassen tanzen, Räder schlagen, auf einen Baum oder eine Boulderwand klettern, einen Handstand erlernen – den eigenen Körper mit allen Sinnen und Bewegungsmöglichkeiten zu genießen, ist intensive Lebenslust und stärkt nicht zuletzt Selbstwert und Persönlichkeit.

Zusammenfassung: echtes Interesse statt Lob

Unser Erziehungs-Motto ab heute:
Echtes Interesse statt Lob

Positive Beziehungen, Selbstvertrauen, Werte und Ziele, Empathie und Fürsorge, Lebensfreude und Lebenslust – auf diese fünf Säulen stützt sich eine selbstbewusste Persönlichkeit, die offen ist für andere und mit Neugier und Freude durchs Leben geht. Wir als Eltern können dabei helfen, diese Säulen für unsere Kinder aufzubauen und dabei gleichzeitig wertvolle gemeinsame Momente zu erleben. Wenden wir uns unseren Kindern daher mit echtem Interesse an ihrer einzigartigen Persönlichkeit zu. Denn wohlwollende Begegnungen auf Augenhöhe wirken viel stärker als halbherzig gemeinte Lobesformeln. Nehmen wir uns die Zeit, um gemeinsam die Dinge zu erleben, die uns wirklich wichtig sind. Reden wir über unsere Träume und Sorgen. Übernehmen wir Verantwortung für unser Leben und genießen wir es mit all unseren Sinnen.

Das wünsche ich dir und deinem Kind von ganzem Herzen.

Mit welchen Tricks hilfst du deinem Kind aus einer Selbstwert-Krise? Welche meiner Tipps hast du schon ausprobiert?
Ich freue mich darauf, von dir zu lesen!

Herzliche Grüße
Christine Erlinger-Sontag

In Kürze gibt`s hier eine Checkliste für die täglichen Selbstwert-Vitamine als pdf. Schau einfach in ein paar Tagen wieder vorbei.

Quellenangabe und Leseempfehlung:
Ich bedanke mich herzlich bei Dr. Boglarka Hadinger, die mich motiviert hat, Ausschnitte ihres Buches „Mut zum Leben machen. Selbstwertgefühl und Persönlichkeit von Kindern und Jugendlichen stärken.“ (Verlag Lebenskunst Tübingen) für euch aufzubereiten.

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